Warum wir uns oft nicht an Träume erinnern (und wie wir es lernen können) 💭
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Lesezeit: 3min.
Du wachst auf, weißt, dass du geträumt hast – aber was genau ist weg. Einfach futsch. Keine Chance, dich zu erinnern. Kommt dir bekannt vor? Keine Sorge, damit bist du nicht allein!
Aber warum vergessen wir unsere Träume eigentlich so schnell? Und gibt es Tricks, wie man sich besser daran erinnern kann?
Was im Schlaf passiert: REM-Phase & Co. 😴
Die meisten Träume entstehen in der sogenannten REM-Phase (Rapid Eye Movement), also der Schlafphase, in der unser Gehirn besonders aktiv ist. Genau hier erleben wir oft die intensivsten, emotionalsten und manchmal verrücktesten Träume.
Das Problem: Unser Gehirn ist in dieser Phase zwar kreativ, aber nicht unbedingt speicherbereit. Es fehlen die "Aufnahmebedingungen", die unser Kurzzeitgedächtnis brauchen würde, um Träume ins Langzeitgedächtnis zu überführen.
Warum wir Träume vergessen 🧠🚫
👉 Neurochemie im Schlaf: Wichtige Neurotransmitter wie Noradrenalin, die für das Gedächtnis zuständig sind, sind während des REM-Schlafs kaum aktiv.
👉 Aufwachmoment entscheidend: Wenn du während oder direkt nach einem Traum aufwachst, erinnerst du dich viel eher daran.
👉 Aufmerksamkeit fehlt: Wir messen Träumen oft keine große Bedeutung bei – das Gehirn sortiert sie deshalb schnell aus.
So kannst du dich besser erinnern ✍️💡
Die gute Nachricht: Man kann lernen, sich besser an seine Träume zu erinnern. Hier ein paar erprobte Tipps:
💡 Traumtagebuch führen: Lege Stift & Notizbuch direkt ans Bett und schreibe jeden Fetzen auf – sofort nach dem Aufwachen!
💡 Schlaf unterbrechen: Leichter Schlaf oder ein kurzer Wecker nach 4,5 oder 6 Stunden kann helfen, direkt aus der REM-Phase zu erwachen.
💡 Bewusstes Vornehmen: Sag dir vor dem Einschlafen: "Ich werde mich an meinen Traum erinnern." Klingt esoterisch, wirkt aber.
💡 Kein Handy direkt nach dem Aufwachen: Vermeide Ablenkung – sonst überschreibst du Erinnerungen sofort mit neuen Reizen.
Warum Träume wichtig sind 🌙
Auch wenn sie oft wirr oder sinnlos erscheinen: Träume helfen uns, Emotionen zu verarbeiten, Erinnerungen zu sortieren und kreative Probleme zu lösen. Manche Forscher:innen sehen Träume sogar als "Nachttherapie" unseres Gehirns.
Fazit: Erinnern kann man trainieren 🌟
Du musst kein Traumtagebuch-Freak werden – aber etwas mehr Achtsamkeit beim Aufwachen kann Wunder wirken. Träume sind ein faszinierender Spiegel deiner inneren Welt. Wer sich daran erinnert, lernt oft auch sich selbst ein bisschen besser kennen.
💡 Tipp zum Schluss: Erholsamer Schlaf fördert nicht nur die Traumerinnerung, sondern auch dein ganzes Wohlbefinden. Und wo beginnt guter Schlaf? Klar: beim richtigen Bett!
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